Entmündigung am Frühstücks-Buffet

Entmündigung am Frühstücks-Buffet

Ich bin aus beruflichen Gründen momentan viel auf Reisen und gönne mir morgens den Luxus, in den entsprechenden Hotels das Frühstück zu buchen. Luxus deshalb, weil die Preise dafür teilweise nicht im Ansatz im Verhältnis stehen zu dem, was man eigentlich isst bzw. verbraucht. Natürlich könnte ich mit Taschen bepackt auf die Schnelle bei der Bäckerei nebenan ein Teil auf die Hand nehmen, aber das hat weder was mit einem entspannten Start in den Tag zu tun noch ist es ein ausgewogenes und gesundes Frühstück.

Für mich gehört zu einem guten Frühstück auch der Orangensaft. In den meisten Hotels zu finden in großen Getränkespendern mit Fülltaste. Was ich hierbei aber beobachte ist, dass die Gläser für das Abfüllen der Säfte so klein sind (0,1 cl), dass ich immer zwei Gläser gleichzeitig abfüllen muss, um für den ersten Teil des Frühstücks ausreichend bestückt zu sein.

Interessant deshalb, wenn man dagegen die Kaffee-Verfügbarkeit stellt – hier werden teilweise ganze Kannen an frischen Kaffee auf dem Tisch drapiert. Nun könnte man eigentlich meinen, dass Kaffee von den Kosten her gleich teuer oder teurer ist, als der Orangensaft.

Am Wegkippen von zu viel gezapften Getränken kann es auch nicht liegen, denn ob ich 0,7 Liter Kaffee oder Orangensaft wegkippe, sollte doch aufs Gleiche herauslaufen.

Wenn man sich morgens mal die Zeit nimmt, die Mit-Frühstücker zu beobachten, stellt man ein ähnliches Verhalten fest wie bei mir: Bewaffnet mit zwei Gläsern verlaufen richtige Karawanen durch den Frühstücksraum, um sich neuen Saft oder Wasser zu zapfen.

Meine Eltern haben mir bereits im Kindesalter beigebracht, mir nur so viel zu nehmen, was ich auch essen oder trinken kann. Wieso also sprechen mir Hotels diese Kompetenz beim Frühstück pauschal ab?

Natürlich lasse ich mich so einer vermeintlichen Kleinigkeit nicht runterziehen oder das Frühstück weniger genießen und nehme es mit Humor, den Frühsport beim Getränkeholen mit zu integrieren. Aber eine kleine Rest-Irritation bleibt und lässt sich auch nicht abstellen.

Hast du auch fremdbestimmte Kleinigkeiten im Deinem Alltag, die dich irritieren?

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Über den Autor Carsten Meyer-Mumm

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